Am Donnerstag, den 30.11. war es endlich soweit – der Drehtag. Gerade rechtzeitig zu unserem Drehstart hat es zu schneien begonnen und das sorgte ein bisschen für Vorweihnachtsstimmung – passend zu unserem Projekt für Licht ins Dunkel. Unsere Drehorte waren die HAK Mattersburg, BAfEP (Bildungsanstalt für Elementarpädagogik, Anm.) Oberwart und der Busbahnhof in Oberwart.

Vor Schulbeginn haben wir uns mit Marvin, einem sehbehinderten Schüler der HAK Mattersburg getroffen und es wurden einige Aufnahmen von ihm am Weg in die Schule gemacht. Als wir ihn trafen, waren wir überrascht, aber auch begeistert. Marvin kam ganz alleine mit dem Bus zur Schule und hat auch ohne Hilfe den Weg in das Klassenzimmer geschafft.

Während dem Dreh wurde uns klar, wie wichtig es ist, Menschen mit Behinderung einfach ganz normal zu behandeln, denn genau das sind sie – einfach ganz normal!

Ein paar Aufnahmen in der Schule und ein Interview mit Marvin später ging es nach Oberwart, um in der BAfEP Oberwart zu drehen. Zuerst interviewten wir die Lehrerin Dagmar Leitner, die bereits im Vorhinein das Thema mit zwei Klassen im Unterricht durchgenommen hatte. Die Antworten der Schüler waren vielfältiger und einzigartiger, als wir es erwartet hatten. Deshalb waren wir ganz glücklich und meisterten in unserer Motivation auch den letzten Interviewtermin mit der Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision Elvira Kropf.

Die Meinungsumfrage haben wir ebenfalls in Oberwart durchgeführt. Am Busbahnhof findet man um die Mittagszeit viele Jugendliche, die wir zu diesem Thema befragt haben. Auch hier waren wir überrascht, welch gute Antworten wir bekommen haben.

Alles in allem war der Drehtag für uns sehr interessant und eine ganz neue Erfahrung. Wir wussten nicht, dass Redakteure und Redakteurinnen so spontan und flexibel handeln müssen und waren überrascht, wie gut das Ergebnis am Ende trotz ungeplanter Ereignisse war.

Ein Gastbeitrag von Jennifer Grünbauer.

 

­